Dienstag, 28. Juli 2015

Meine Text über das Abschiednehmen...


Abschied – der Text vom „Auf Wiedersehen!“


Verabschieden gehört dazu, wenn man ein Jahr weg will & meiner Meinung nach gehört er zu den schwierigsten Dingen überhaupt. Normalerweise verabschiedet man sich nur für einen kurzen Zeitraum, sei es ein Tag, eine Woche oder meinetwegen auch ein Monat. Aber für einen langen Zeitraum wie ein Jahr Abschied zu nehmen ist schon nochmal etwas anderes. Man sieht sich ein verdammtes Jahr nicht, oder wenn, nur mal kurz verpixelt via Skype. Um es kurz zu sagen, Abschied ist scheiße [für Maresa auch gerne mit a^^], aber irgendwie hat er auch etwas Schönes, man weiß, man sieht sich in einem Jahr wieder.

Es ist schon komisch, wie oben schon kurz erwähnt, Leuten für eine längere Zeit „Tschüss“ zu sagen, einfach, weil normales „Tschüss“ sagen einfach alltäglich ist, immer, wenn man irgendwo ist, und gehen muss, sagt man „Tschüss“, bei mir ist das jedenfalls so. Zum Beispiel samstagsabends, nach der Disco in der Tanzschule, brauche ich immer ewig, weil ich noch alle tollen Menschen umarmen muss und ihnen „Tschüss“ oder eher „Ciao“ zu sagen. Man umarmt sich kurz, man weiß man sieht sich schnell wieder. Beim „längeren“ Abschied ist das anders, bei meinem letzten Abschied (von Maresa), jetzt gerade am Montag, haben wir uns mindestens zehn Mal umarmt und wollten uns einfach nicht gehen lassen. Klar, man sieht diesen Menschen, der einem [in diesem Fall vorallem]sehr wichtig ist, erst in einem Jahr wieder. Unvorstellbar. Also meiner Meinung nach.

Und nicht nur von Menschen verabschiedet man sich. Auch von Dingen, Aktivitäten oder Orten. Am 18.07 war ich zum Beispiel das letzte Mal in der Tanzschule – es war wunderschön, wie immer, aber ich hatte immer dieses Gefühl im Hinterkopf: „Es ist das letzte Mal für ein Jahr…“. Ein Jahr kein Langsamer Walzer [Lena, du musst dich jetzt angesprochen fühlen^^], kein Quickstep mehr. Eventuell kann ich in Uruguay ja meine Lateintänze verbessern und sorry, ich schweife ab, shame on me.

 Ja, auch von Orten kann man Abschied nehmen, das habe ich indirekt am Sonntag gemacht, als ich mit Daniel im Fürstenlager spazieren war, auch vermutlich das letzte Mal für ein Jahr. Schon seltsam, wenn ich jetzt so darüber nachdenke…

Wovor ich richtig Angst habe ist der Abschied in meiner Schwimmgruppe, man Leute ihr seid alle so toll, ich hab euch alle lieb [sogar gewisse Gemüsesorten, sorry für den Insider] und werde das Training schrecklich vermissen! <3

Und außerdem, der Abschied von meinen engen Freunden [soweit noch nicht geschehen… :/]. Ich werde euch alle so sehr vermissen & ich werde noch einen Text schreiben, wo ihr alle nochmal namentlich erwähnt seid, damit alle sehen, wie wichtig ihr mir seid!

So, dass war mein kleiner Text über den Abschied – hoffe ihr versteht mich nun ein bisschen besser!

Un besito a todos,

Friedita <3

 

P.S. Weiter unten ist noch der Post zu meiner neuen Gastfamilie, falls ihr den noch nicht gelesen habt, dass ist der Nachteil, wenn man zwei Sachen am Stück postet :D

Kommentare:

  1. Das war ein guter Text :)

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  2. Jaja Rike unser Abschied war schon so irgendwie zumindest.

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